Rippen (Costae vertebrales)

Wirbelsäule und Brustkorb von vorne
© LifeART Wolters Kluwer Health, Inc.

Die Rippen (Costae vertebrales) umschließen den Brustkorb (Thorax). Sie bestehen aus einem knöchernen und einem knorpeligen Anteil. Die Anzahl der Rippen kann variieren; die meisten Menschen haben insgesamt zwölf Rippen-Paare. Sie setzen hinten knöchern an der Wirbelsäule an und enden vorne knorpelig am Brustbein (Sternum). Die letzten beiden Rippen-Paare sind jedoch nicht mit dem Brustbein verbunden und enden „blind“. Als Sterno-Costal-Gelenk (Articulatio sternocostalis) werden die Gelenke zwischen dem Brustbein und den Rippen bezeichnet. Zwischen zwei Rippen liegt der Zwischen-Rippen-Raum (Intercostal-Raum) mit der Zwischen-Rippen-Muskulatur (Intercostal-Muskulatur). Die Rippen haben, neben ihrer knöchernen Schutzfunktion für Lunge und Herz, auch eine wichtige Funktion bei der Atmung: Dank der Rippen-Gelenke, der knorpeligen Anteile sowie der Rippen-Muskulatur kann der Brustkorb beim Atmen gehoben und gesenkt werden. Eine häufige Verletzung der Rippen ist der Rippen-Bruch (Rippen-Fraktur). Besonders gefährdet sind die letzten beiden Rippen.

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