Hausmittel gegen Blutergüsse

Bluterguss
© Hans Braxmeier / pixabay.de

Blutergüsse können sich nach Verletzungen bilden. Dabei läuft das Blut aus den beschädigten Blutgefäßen in das umgebende Gewebe. Je nachdem, wie groß der Bluterguss ist, kann er mehr oder weniger stark schmerzen. Während das Blut vom Körper abgebaut wird, verfärbt sich der Erguss. Die Haut erscheint blau, lila, grünlich und später gelb.

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In der Regel sind kleine Blutergüsse, zum Beispiel wenn Sie sich gestoßen haben, harmlos. Bei großflächigen Blutergüssen und Verletzungen, oder bei Verdacht auf innere Blutungen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Blutergüssen können Sie in der Regel kaum vorbeugen. Gerade Kinder fallen häufiger oder stoßen sich.

Bei einem akuten Bluterguss empfiehlt es sich, die betroffene Stelle sofort zu kühlen, um größere Schwellungen zu verhindern. Die Kälte betäubt zugleich den Schmerz. Legen Sie das Eis oder die Kühlkompresse nicht direkt auf die Haut, sondern wickeln Sie diese zum Beispiel in ein Handtuch. Nach dem Kühlen können einige Hausmittel helfen, einen Bluterguss beziehungsweise die begleitenden Schmerzen zu lindern.

Bekannte Hausmittel gegen Blutergüsse

  • Tragen Sie nach dem Kühlen eine Salbe mit Arnika auf, so heilen die Blutergüsse schneller.
  • Legen Sie einen Umschlag mit kaltem Quark an. Tragen Sie den Quark direkt auf die Haut auf und lassen ihn so lange darauf, bis er warm wird. Entfernen Sie den Umschlag aber, bevor der Quark krümelt. Quark hat eine abschwellende und schmerzlindernde Wirkung.
  • Umschläge mit Essig kühlen die vom Bluterguss betroffene Stelle.

Weitere Informationen

Autor: Dipl.-Biol. Ulrike Pickert, medproduction GmbH
Datum: 16. September 2010
Letzte Aktualisierung: Januar 2015
Aktualisiert durch: Simon Korn, Biologe
Quellen:
Glaser, H.: Alte und neue Hausmittel zur äußeren Anwendung. Gesundheitspflege initiativ, gemeinnützige Bildungsgesellschaft mbH Esslingen, Esslingen 2008
Grönemeyer, D.: Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2010
Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch. 266. Auflage. De Gruyter, Berlin 2014
Wurzel, B., Marklstorfer, B.: Die besten Hausmittel für Kinder, Südwest Verlag, München 2009