Hausmittel gegen Bluthochdruck

Knoblauch
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Bluthochdruck ist weit verbreitet und zählt zu den „Volkskrankheiten“. Der Blutdruck ist der Druck, der in den Blutgefäßen herrscht. Dabei unterscheidet man den systolischen Druck, der dann in den Gefäßen herrscht, wenn das Herz sich gerade zusammenzieht und Blut in die Gefäße auspumpt, vom diastolischen Blutdruck in der Phase, in welcher der Herzmuskel wieder erschlafft und sich mit Blut füllt. Aktuell gilt ein Blutdruck von systolisch bis zu 120 mmHg und diastolisch bis zu 80 mmHg – also 120/80 mmHg – als optimal. Ab Werten von 140/90 mmHg sprechen Ärzte von Bluthochdruck.

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In vielen Fällen ist die genaue Ursache für zu hohen Blutdruck unklar. Man weiß jedoch, dass Übergewicht und eine familiäre Veranlagung bei der Entstehung eine Rolle spielen. Bluthochdruck ist heimtückisch, denn oft verursacht er zunächst keine oder nur geringfügige Symptome wie Kopfschmerzen, Sehstörungen, Ohrensausen oder einen fühlbar pochenden Herzschlag. Langfristig ist ein zu hoher Druck in den Blutgefäßen gefährlich und schädigt unter anderem Ihr Herz, Ihre Blutgefäße und Ihre Nieren. Die Behandlung von Bluthochdruck gehört daher grundsätzlich in die Hände eines Arztes. Sie können aber auch mit einigen Maßnahmen Ihren Blutdruck regulieren, sowie einige Hausmittel unterstützend ausprobieren, um Ihren Blutdruck zu normalisieren.

Bekannte Hausmittel gegen Bluthochdruck

  • Hochdosierte Knoblauchpräparate sollen die Gefäße vor Ablagerungen schützen und die Blutfettwerte senken – und so indirekt Bluthochdruck vermeiden.
  • Verwenden Sie frische Gewürze (z.B. Petersilie) statt Salz, wenn Sie Ihr Essen zubereiten.
  • Wenn Sie übergewichtig sind, versuchen Sie abzunehmen. Beachten Sie dabei dennoch eine ausgewogene, vollwertige Ernährung.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig. Ein moderates Konditionstraining hilft, den Blutdruck zu senken.
  • Rauchen verengt die Blutgefäße und fördert die Gefäßverkalkung, dadurch steigt der Blutdruck.
  • Auch Alkohol steigert den Blutdruck, trinken Sie möglichst wenig oder verzichten Sie ganz darauf.
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Autor: Pascale Huber
medproduction GmbH, www.medproduction.de
Datum: September 2010
Letzte Aktualisierung: Januar 2015
Quellen:
Deutsche Hochdruckliga (DHL): www.hochdruckliga.de (Abruf: 19.01.2015)
Grönemeyer, D.: Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit. Rowohlt Verlag, Hamburg 2010
Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln, 2015
Pschyrembel: Wörterbuch Naturheilkunde. De Gruyter, Berlin, 2011