Hausmittel gegen Sonnenbrand

Sonnenbad
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Bei Sonnenbrand handelt es sich um eine entzündliche Reaktion der Haut, die infolge intensiver UV-Strahlung entsteht, z.B. beim Sonnenbaden oder unter dem Solarium. Sonnenbrand äußert sich durch Rötungen und Schwellungen der betroffenen Hautpartien. Die entzündete Haut ist warm, brennt, spannt, juckt und ist berührungsempfindlich. In schweren Fällen bilden sich zusätzlich Brandblasen.

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Sie können einem Sonnenbrand vorbeugen, indem Sie Sonnenschutz-Mittel mit einem hohen Lichtschutz-Faktor verwenden und Ihre Haut nicht der prallen Sonne aussetzen. Das ist besonders wichtig, da häufiger Sonnenbrand die Entstehung von Hautkrebs begünstigt.

Normalerweise heilt ein Sonnenbrand innerhalb weniger Tage von alleine ab. Wenn zusätzlich Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Fieber, Übelkeit und Erbrechen auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Das gilt auch für starke Verbrennungen mit Blasenbildung. Gegen die Entzündung bei einem Sonnenbrand verschreibt der Arzt Hautsalben (z.B. mit Kortison). Daneben gibt es einige Hausmittel, welche die Beschwerden eines Sonnenbrands verbessern können.

Bekannte Hausmittel bei Sonnenbrand

  • Sofortmaßnahme: Halten Sie die Hautstellen mit Sonnenbrand für etwa 20 bis 30 Minuten in kühles Wasser, bis Sie den ersten Schmerz nicht mehr fühlen. Trinken Sie zudem mindestens zwei bis drei Liter Wasser pro Tag, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, der bei einem Sonnenbrand entsteht.
  • Legen Sie feuchte Umschläge mit Buttermilch oder Quark auf den Sonnenbrand. Das zieht die Entzündung aus der Haut und lindert den Schmerz.
  • Betupfen Sie den Sonnenbrand vorsichtig mit einem gekochten und abgekühlten Beutel Schwarztee. Dieser wirkt entzündungshemmend.
  • Waschen Sie die verbrannte Haut über einen Zeitraum von zwei Stunden alle zehn Minuten mit verdünntem Obstessig ab. Mischen Sie Obstessig und Wasser in einem Verhältnis von 1:2. Obstessig mildert das Brennen und kühlt die warmen Hautstellen.

Weitere Informationen

Autor: Miriam Lossau, Dipl. Fachjournalistin
medproduction GmbH, www.medproduction.de
Datum: August 2010
Letzte Aktualisierung: Januar 2015
Aktualisiert durch: Simon Korn, Biologe
Quellen:
Glaser, H.: Alte und neue Hausmittel zur äußeren Anwendung. Gesundheitspflege initiativ, gemeinnützige Bildungsgesellschaft mbH Esslingen, Esslingen 2008
Grönemeyer, D.: Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2010
Voss, W., Siebrecht, S.: Gesunde Haut. Trias Verlag, Stuttgart 2005
Wurzel, B., Marklstorfer, B.: Die besten Hausmittel für Kinder. Südwest Verlag, München 2009