Power-Food: Jetzt ist gut Kirschen essen

Kirschen
© Timo Klostermeier / pixelio.de

Wer von uns hat nicht in Kindertagen die höchsten Wipfel erklommen, um die schönsten zu erhaschen: die dicken, knackigen Kirschen! Jetzt beginnt die Kirschenzeit und die dürfen Sie auf keinen Fall verpassen! Denn die saftigen Fleckenmacher sind jetzt nicht nur besonders lecker, sie strotzen auch geradezu vor gesunden Inhaltsstoffen!

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Was in der Kirsche drin steckt

Wer viele Kirschen nascht, ist in Sachen Mineralstoffe bestens versorgt. Vor allem Kalium, Kalzium, Eisen und Phosphor stecken in dem süßen Steinobst. Diese Inhaltsstoffe sind vor allem für den Aufbau von Knochen, Zähnen und die Blutbildung wichtig. Kirschen sind daher der ideale Snack für Kinder! Aber es kommt noch besser: Kirschen sind ein echtes „Beauty-Obst“! Mit ihrem hohen Gehalt an Kieselsäure sorgen sie für straffes Bindegewebe, volles Haar und feste Findernägel. Auch der Bauch freut sich entgegen aller bösen Gerüchte über eine Kirschmahlzeit, denn Kirschen fördern die Verdauung. Die Vitamine A, C, und E sind die klassischen Beschützer der Zellen. Durch sie können freie Radikale unschädlich gemacht und der Oxidation der Zellen vorgebeugt werden.

Dunkle oder helle Kirschen: Reine Geschmackssache?

Nicht ganz, denn die dunklen Kirschsorten enthalten Stoffe, wie Asperin. Diese wirken in erster Linie entzündungshemmend und können dadurch Beschwerden wie Arthritis oder Gicht lindern. Aber Sauerkirschen enthalten Substanzen, die Krankheitserreger abtöten können. Zudem wirken sie entschlackend. Sie sind mit ihren 53 Kilokalorien pro 100 Gramm auch etwas leichter als ihre dunkeln Kollegen. Grundsätzlich sollten Sie frischen Früchten den Vorzug geben. Eingemachte Kirschen sind zwar lecker, können jedoch in Punkto Powerstoffen den frischen Früchten nicht das Wasser reichen.

Kirschen kurz und knapp

  • Vitamine: A-, B-, C- und E-Vitamine
  • Mineralstoffe & Spurenelemente: Kalium, Kalzium, Eisen, Phosphor
  • Besonderheiten: entzündungshemmende Stoffe wie Asperin

Kalorien: ca. 53 bis 63 kcal pro 100 g

Weitere Informationen

Autor: Pascale Huber, Redakteurin
medproduction GmbH, www.medproduction.de
Datum: April 2010
Letzte Aktualisierung: Januar 2015
Aktualisiert durch: Simon Korn, Biologe

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