Allergie-Test

Arzt mit Probe
© Darko Stojanovic / pixabay.de

Mit einem Allergie-Test lassen sich Allergien auf bestimmte Allergene feststellen. Die gängigste Methode sind Haut-Tests. Dabei trägt der Arzt eine allergenhaltige Lösung auf kleine Hautstellen an Unterarm oder Rücken auf. Da die Allergene nur in den tieferen Hautschichten allergische Reaktionen auslösen können, ritzt oder sticht der Arzt die Haut kurz an. Eine Alternative sind allergenhaltige Pflaster, die für 48 Stunden auf der Haut bleiben. Treten an der Stelle des Allergen-Kontakts nach etwa 20 Minuten Rötungen, Quaddeln und/oder Ödeme auf, reagiert das Immunsystem allergisch auf die jeweilige Substanz. Das Ergebnis wird im Allergie-Pass notiert. Ein weiteres Verfahren ist der Provokations-Test, bei dem der Patient die allergenhaltige Lösung entweder schluckt, inhaliert, in die Nase sprüht oder auf der Haut verreibt. Mithilfe des RAST-Tests lassen sich zudem Antikörper gegen bestimmte Allergene im Blut nachweisen. Hierfür reicht eine einfache Blutabnahme.

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