Langerhanssche Inseln

Bauchspeicheldrüse und Arterien
© LifeART Wolters Kluwer Health, Inc.

Die Langerhansschen Inseln sind kleine, inselförmige Zell-Anhäufungen (Zell-Agglomerate) in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Sie produzieren Hormone (Insulin, Glukagon, Somatostatin) und bilden somit den sog. endokrinen Teil der Bauchspeicheldrüse. Die Langerhansschen Inseln liegen eingestreut inmitten des sog. exokrinen Pankreas-Gewebes, das Verdauungssäfte produziert. Die Mehrzahl der Zellen der Langerhansschen Inseln sind Beta-Zellen, die das blutzuckersenkende Hormon Insulin bilden. Alpha-Zellen hingegen produzieren Glukagon, den Gegenspieler des Insulins. Bei Diabetes mellitus Typ 1 werden die Beta-Zellen der Langerhansschen Inseln zerstört, was einen absoluten Insulin-Mangel zur Folge hat. Die Inseln sind benannt nach ihrem Entdecker Paul Langerhans.

Anzeige