Typ-1-Diabetes

Blutzuckermessung und Insulinspritze
© Steve Buissinne / pixabay.de

= Diabetes mellitus Typ 1, insulinabhängiger Diabetes. Typ-1-Diabetes ist eine Form von Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Sie tritt meistens schon im Kindes- und Jugendalter auf und wurde daher früher auch als „Juveniler Diabetes“ oder „Jugend-Diabetes“ bezeichnet. Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, bei welcher der Blutzucker-Spiegel chronisch erhöht ist (Hyperglykämie). Dem Typ-1-Diabetes liegt ein absoluter Mangel an Insulin, einem in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produzierten Hormon, das den Blutzucker-Spiegel senkt, zugrunde. Ursache kann eine sog. Autoimmunerkrankung sein, bei der die Insulin-produzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört werden. Diabetes mellitus Typ 1 macht sich meist sehr plötzlich bemerkbar: Typische Anzeichen sind chronische Müdigkeit, allgemeine Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme sowie krankhaft gesteigerter Durst (Polydipsi), erhöhter Harndrang und vermehrtes Wasserlassen (Polyurie). Die Diagnose erfolgt in erster Linie durch Blut- und Urin-Untersuchungen. Grundlage der Diabetes-Therapie ist eine umfassende Patientenschulung. Typ-1-Diabetiker müssen mehrmals am Tag ihren Blutzucker messen, auf ihre Ernährung achten und sind in jedem Fall auf Insulin angewiesen (Insulin-Pflicht).

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