Hypoxie

Operation, Narkose, Anästhesie
© Stefan Schranz / pixabay.de

Unter Hypoxie versteht man eine Unterversorgung des Gewebes mit Sauerstoff. Kommt es zu einem Sauerstoffmangel im Blut (Hypoxämie), werden Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Dies kann je nach Ausmaß der Hypoxie zu Schäden führen. Besonders kritisch ist eine Sauerstoff-Unterversorgung des Gehirns (zerebrale Hypoxie). Diese kann z.B. bei einem Atemstillstand, beim Beinahe-Ertrinken oder durch Komplikationen bei der Geburt (fetale Hypoxie) auftreten. Wenn die zerebrale Hypoxie nicht rechtzeitig behandelt wird, sind schwere Organschäden möglich. Einen Sonderfall stellt die leichte Form der Hypoxie beim sogenannten Hypoxietraining („Höhentraining“) dar. Durch sportliche Aktivität in sauerstoffarmer Umgebung (meist künstlich im Labor erzeugt) soll hier die Fähigkeit des Blutes verbessert werden, Sauerstoff zu transportieren, um eine Leistungssteigerung zu erreichen.