Hausmittel gegen Insektenstiche

Insekt
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Die meisten Insektenstiche sind in der Regel ungefährlich. Je nachdem, ob Sie von einer Mücke, einer Biene, einer Wespe oder einer Hornisse gestochen wurden, kommt es zu unterschiedlichen Hautreizungen, die durch das Insektengift ausgelöst werden. Bei einem Mückenstich fällt diese im Allgemeinen kleiner aus als zum Beispiel bei einem Hornissenstich.

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Bei Allergikern können Insektenstiche zu heftigen allergischen Reaktionen führen. In diesem Fall ist es notwendig, einen Arzt aufzusuchen. Insekten können zudem Keime oder Krankheiten wie Malaria übertragen. Bei Verdacht auf eine Infektion ist es ebenfalls ratsam, sich an einen Arzt zu wenden. Insektenstiche lösen meistens Rötungen, Schwellungen und Juckreiz aus. Bei Wespen- oder Hornissenstichen kann Ihre Haut zudem schmerzen und brennen.

Mit der richtigen Kleidung können Sie Insektenstichen vorbeugen. Gegen Mückenstiche empfiehlt es sich, vor allem abends lange Kleidung zu tragen. Moskitonetze und Insektengitter an Türen und Fenstern halten Insekten draußen. Verschiedene Insektenmittel, mit denen Sie sich einsprühen oder einreiben, wehren Insekten ab. Süße Speisen und Getränke locken vor allem im Sommer Bienen und Wespen an – daher empfiehlt es sich, diese abzudecken.

Sollten Sie dennoch von einem Insekt gestochen werden, können einige Hausmittel helfen, den Insektenstich zu lindern.

Bekannte Hausmittel gegen Insektenstiche

  • Legen Sie eine frisch aufgeschnittene Zwiebel auf den Insektenstich. Die Zwiebel wirkt antibakteriell, lindert den Juckreiz und kann Schwellungen mindern.
  • Geben Sie einen Teelöffel Salz in eine Tasse kaltes Wasser und streichen Sie diese Mischung auf die betroffene Hautstelle – das lindert den Juckreiz.
  • Zerkleinern Sie Weißkohlblätter und tupfen Sie den Saft auf den Insektenstich. Weißkohl wirkt entzündungshemmend.
  • Fertigen Sie einen Umschlag mit zerriebenem Meerrettich an, um die Durchblutung zu fördern.

Weitere Informationen

Autor: Dipl.-Biol. Ulrike Pickert
medproduction GmbH, www.medproduction.de
Datum: 16. September 2010
Letzte Aktualisierung: Januar 2015
Aktualisiert durch: Simon Korn, Biologe
Quellen:
Glaser, H.: Alte und neue Hausmittel zur äußeren Anwendung. Gesundheitspflege initiativ, gemeinnützige Bildungsgesellschaft mbH Esslingen, Esslingen 2008
Köhnlein, E., Weller, S.: Erste Hilfe, Thieme, Stuttgart 2004
Mader, F., Weißgerber, H.: Allgemeinmedizin und Praxis. Springer, Heidelberg 2013
Pschyrembel: Wörterbuch Naturheilkunde. De Gruyter, Berlin 2011