Verhaltenstherapie

Psychotherapie
© Oliver Kepka / pixabay.de

Die Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie. Grundannahme der Verhaltenstherapie ist, dass psychische Probleme erlernt und daher auch durch neue Erfahrungen wieder verlernt werden können. In der Verhaltenstherapie sollen sowohl bewusste als auch unbewusste Lernvorgänge angeregt und so problematisches Verhalten und psychische Symptome abgeschwächt oder beseitigt werden. Der Therapeut schafft bei der Verhaltenstherapie möglichst günstige Bedingungen für diese neuen Lernerfahrungen. Zusammen mit dem Patienten entwickelt er Verhaltensstrategien, welche die psychischen Symptome verringern. Der Patient lernt, sich selbst und seine Probleme besser zu verstehen und sich letztlich besser zu steuern. Die Verhaltenstherapie wird zum Beispiel zur Behandlung von Angststörungen und Panikattacken eingesetzt. Dabei wird der Patient langsam und schrittweise mit der angstmachenden Situation oder dem angstmachenden Objekt, welche er bisher vermieden hat, konfrontiert.

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