Grüner Tee: So unterstützt das Getränk die Gesundheit

Foto: Pixabay.com

Grüner Tee steht bei vielen gesundheitsbewussten Menschen hoch im Kurs und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Kein Wunder, denn neben vielen wichtigen Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen wie Magnesium und Zink enthält der Tee vor allem nützliche Gerbstoffe. Diese Gerbstoffe sind natürliche Antioxidanzien, die vor freien Radikalen schützen können.

Anzeige

Wie wirkt grüner Tee?

Die gesundheitsfördernde Wirkung von grünem Tee ist nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand vor allem auf die besagten Gerbstoffe zurückzuführen. Diese Inhaltsstoffe werden mit einer Vielzahl positiver Wirkungen auf die Gesundheit in Verbindung gebracht:

  • Anti-Aging: Freie Radikale können den Körper schädigen und zu einer beschleunigten Alterung der Haut führen. Grüner Tee kann diesem Effekt entgegenwirken, da die Gerbstoffe im Tee vor freien Radikalen schützen.
  • Unterstützt die Fettverbrennung: In einer Studie konnten Forscher feststellen, dass manche der Gerbstoffe in Grüntee den Fettstoffwechsel beeinflussen und den Blutfettspiegel senken können.
  • Schützt das Herz: Durch die positive Beeinflussung des Fett– und Cholesterinstoffwechsels kann Grüntee auch die Herzgesundheit positiv beeinflussen.
  • Alzheimer und Parkinson: Nach derzeitigem Stand kann einer der Gerbstoffe im Tee der Schädigung von Nervenzellen entgegenwirken.
  • Krebs: In Ländern, in denen viel grüner Tee getrunken wird, kommen bestimmte Krebsarten seltener vor. Forscher vermuten daher, dass die Gerbstoffe in grünem Tee Krebserkrankungen vorbeugen können.

Worauf sollte man bei grünem Tee achten?

Grüner Tee ist häufig mit Schadstoffen oder Pflanzenschutzmitteln belastet. Daher ist es wichtig, beim Kauf auf Bio-Qualität zu achten. Allerdings können auch Bio-Tees belastet sein – es ist also ratsam, sich auch die Testurteile von „Stiftung Warentest“ oder „Öko-Test“ anzusehen.

Die bekanntesten Sorten Grüntee

Es gibt viele verschiedene Sorten von grünem Tee, die sich in Herkunft, Herstellung und Geschmack unterscheiden. Zu den bekanntesten gehören unter anderem:

Sencha: Eine der beliebtesten Sorten von grünem Tee. Nach der Ernte werden die Blätter kurz mit Wasserdampf behandelt und zu feinen Nadeln gerollt. Geschmacklich reicht Sencha von leicht herb bis zu grasig-süß.

Anzeige

Gyokuro: Drei Wochen vor der Ernte werden die Teepflanzen abgedeckt, damit sie im Vollschatten weiterwachsen. Dadurch produzieren die Pflanzen mehr Chlorophyll und der Geschmack der Teeblätter ändert sich. Bei der Ernte werden nur junge und zarte Blätter geerntet, die – wie beim Sencha – auch bedampft und anschließend gerollt werden. Der Gyokuro zeichnet sich geschmacklich durch eine milde Süße aus.

Tencha: Der Tencha-Tee wird aus denselben Teepflanzen hergestellt wie der Gyokuro. Allerdings werden bei dieser Teesorte die Blätter nach dem Bedampfen nicht gerollt, sondern direkt getrocknet und Stängel sowie Blattrippen entfernt. Der Tencha dient hauptsächlich als Grundlage für Matcha.

Matcha: Matcha wird aus den getrockneten Blättern des Tencha-Tees hergestellt. Dabei werden diese in Granitmühlen zu einem feinen Pulver verarbeitet. Im Unterschied zu anderen Teesorten wird bei Matcha-Tee das Pulver mit Wasser aufgegossen und anschließend mitgetrunken.

Weiterführende Informationen

Leser dieses Artikels interessierten sich auch für:

Autor: Torge Ropers
Datum: April 2018
Quellen:
VitaminDoctor: Grüntee: der Schadstofffänger, https://www.vitamindoctor.com/naehrstoffe/sekundaere-pflanzenstoffe/gruenteeextrakt/ (Abruf: 25.4.2018)

Deutsches Grünes Kreuz: 23 gute Gründe, grünen Tee zu trinken, http://dgk.de/meldungen/pravention-und-anti-aging/23-gute-gra14nde-gra14nen-tee-zu-trinken.html (Abruf: 25.4.2018)