Zahnschmelz

Lächelnde Frau
© Giulia Marotta / pixabay.de

Der Zahnschmelz (Enamelum) ist die härteste Substanz, die von unserem Körper gebildet werden kann. Er bedeckt die Zahnkrone vollständig und ist somit der sichtbare Teil der Zähne. Unsere Zähne sind jeden Tag hohen Belastungen ausgesetzt. Die Aufgabe des Zahnschmelzes ist es dabei, den Zahn vor Schäden, Reizen und vor Karies zu schützen. Aufgebaut ist der Zahnschmelz fast ausschließlich aus Mineralkristallen, den Apatitkristallen. Diese Kristalle werden bei der Zahnentwicklung im Kiefer von den sogenannten Ameloblasten gebildet. Ist die Zahnentwicklung abgeschlossen, sterben diese Zellen ab – Zahnschmelz kann also nicht mehr nachproduziert werden. Daher sind eine sorgfältige Pflege der Zähne und eine regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt unbedingt notwendig. Weitere Bestandteile des Schmelzes sind Fluorid und Magnesium. Je mehr Fluorid vorhanden ist, desto besser sind die Zähne vor Säuren geschützt. Säuren, die den Zahnschmelz angreifen können, kommen in vielen Lebensmitteln vor oder werden von Bakterien in der Mundhöhle gebildet. Durch Fluoridierung kann Zahnschmelz widerstandsfähiger gemacht werden. Gesunder Zahnschmelz hat eine weiß-gelbliche Färbung, aus unterschiedlichen Gründen kann es zu Zahnverfärbungen kommen.

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