GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase)

Laborunterlagen und Blutproben im Labor
© Jason Taix / pixabay.de

Was bedeutet der Laborwert GOT?

Die Abkürzung GOT steht für Glutamat-Oxalacetat-Transaminase. Es ist die synonyme Bezeichnung für das Enzym AST (ASAT, Aspartat-Amino-Transferase). GOT kommt überwiegend in der Leber sowie in der Herzmuskulatur und Skelettmuskulatur, vor. Eine Erhöhung dieses Laborwerts spricht meist für eine Lebererkrankung.

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Wann wird der Laborwert GOT gemessen (welche Indikation)?

Die Messung von GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase) ist vor allem beim Verdacht oder zur Verlaufskontrolle von Leber- und Gallenerkrankungen sowie Herz- und Skelettmuskel-Erkrankungen sinnvoll. Gleichzeitig lässt der Arzt meist weitere Leberwerte wie GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase, auch: ALT, ALAT, Alanin-Amino-Transferase) mit bestimmen.

Wie wird der Laborwert GOT gemessen?

Um den Laborwert GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase) zu messen, wird Blut abgenommen und dieses im Labor untersucht.

Wie lauten die Referenzwerte für den Laborwert GOT?

Für Erwachsene gelten folgende Referenzwerte für GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase):

  • Männer: < 50 U/l
  • Frauen: < 35 U/l

Was bedeutet eine Erhöhung des Laborwerts GOT?

Erhöhte GOT-Werte sind meistens ein Hinweis auf eine Lebererkrankung, beispielsweise:

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Außerdem kann eine Erhöhung von GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase) für eine Entzündung der Gallengänge (Cholangitis) oder eine Gallenstauung (Cholestase), für Herzmuskel-Erkrankungen wie einen Herzinfarkt (in Zusammenhang mit anderen erhöhten Herzenzymen) sowie für Muskelerkrankungen (wie Progressive Muskeldystrophie) sprechen.

Was bedeutet eine Erniedrigung des Laborwerts GOT?

Niedrige GOT-Werte haben in der Regel keinen Krankheitswert.

Weitere Informationen

Autor: Dr. med. M. Waitz
medproduction GmbH, www.medproduction.de
Datum: Januar 2012
Letzte Aktualisierung: Januar 2015
Aktualisiert durch: Simon Korn, M.Sc. Biologie
Quellen:
Arastéh, K. et al.: Duale Reihe. Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2013
Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL): Labtestsonline. www.labtestonline.de (Abruf: 01/2015)
Furger, P.: Labor quick. Thieme, Stuttgart 2013
Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2015
Neumeister, B.: Klinikleitfaden Labordiagnostik. Elsevier Urban & Fischer, München 2009

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