Lymphozyten

Blaue Moleküle
© PublicDomainPictures / pixabay.de

Was bedeuten die Lymphozyten?

Als Lymphozyten bezeichnen Mediziner eine Unterform der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Es gibt B-Lymphozyten und T-Lymphozyten; beide spielen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Krankheitserregern (Abwehrsystem, Immunsystem).

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Wann werden die Lymphozyten gemessen (welche Indikation)?

Die Lymphozyten werden im Rahmen eines kleinen Blutbilds sowie beim Verdacht zum Beispiel auf Infektionen und Bluterkrankungen bestimmt.

Wie werden die Lymphozyten gemessen?

Die Lymphozyten werden im Blut gemessen.

Wie lauten die Referenzwerte für die Lymphozyten?

Die Referenzwerte für die Lymphozyten sind 1.500-3.000/µl bzw. 25-45 %.

Was bedeutet eine Erhöhung der Lymphozyten?

Erhöhte Laborwerte der Lymphozyten kommen unter anderem vor bei:

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Was bedeutet eine Erniedrigung der Lymphozyten?

Mögliche Ursachen für erniedrigte Laborwerte der Lymphozyten sind:

  • Krebserkrankungen, z.B. Leukämien (Blutkrebs) und Lymphome (Lymphdrüsenkrebs, wie Morbus Hodgkin)
  • Harnvergiftung (Urämie)
  • Lupus erythematodes (Autoimmunerkrankung)

Weitere Informationen

Autor: Dr. med. M. Waitz
medproduction GmbH, www.medproduction.de
Datum: Januar 2012
Letzte Aktualisierung: Januar 2015
Aktualisiert durch: Simon Korn, M.Sc. Biologie
Quellen:
Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL): Labtestsonline. www.labtestonline.de (Abruf: 01/2015)
Furger, P.: Labor quick. Thieme, Stuttgart 2013
Neumeister, B.: Klinikleitfaden Labordiagnostik. Elsevier Urban & Fischer, München 2009